Pressemeldung der Stadt Pforzheim vom Mittwoch, 12. April 2017:

Windprojekt Büchenbronner Höhe

Vor dem Aus: Rotmilan durchkreuzt die Pläne des Energieprojekts – Städtisches Umweltamt setzt Termin zur Anhörung auf Ablehnung

Die beiden Windenergieanlagen auf der Büchenbronner Höhe können aufgrund des Rotmilan-Vorkommens nicht genehmigt werden. Ein mehrseitiges Schreiben des städtischen Amtes für Umweltschutz ist in diesen Tagen an die juwi Energieprojekte GmbH herausgegangen. Danach liegt für die im Bereich der beiden Windenergieanlagen brütenden Rotmilane ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko vor, so dass die Anlagen gegen das Tötungsverbot des Bundesnaturschutzgesetzes verstoßen. Weiter ist die Erteilung einer Ausnahme nicht möglich, da das Umweltamt nach den vorliegenden Daten derzeit von vier, wenn nicht sogar von fünf Revierpaaren in einem Radius von 3,3 Kilometer um die geplanten Windkraftanlagen ausgeht. “Damit liegt ein Rotmilan-Dichtezentrum im Untersuchungsgebiet vor. Es war schon immer meine Einstellung, die Windkraftanlagen völlig neutral zu prüfen. Wenn es Hinderungsgründe gibt – und die liegen jetzt vor – dann gibt es eben auch keine Windkraftanlagen”, so Oberbürgermeister Gert Hager. Beim Rotmilan handelt es sich nach dem Bundesnaturschutzgesetz um eine besonders geschützte Tierart. “Die Stadt Pforzheim steht zur Energiewende und fördert Erneuerbare Energien, wo es Sinn macht und naturverträglich ist. Die Naturverträglichkeit ist hier leider nicht gegeben”, ergänzt Umweltbürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Bevor der Antrag von juwi abgelehnt wird, wird dem Antragsteller nunmehr die Gelegenheit gegeben, sich zum Sachverhalt zu äußern oder den Antrag zurückzunehmen.


Energiewende trifft frostige Wirklichkeit – Kaltflaute offenbart Desaster

Eine Analyse der Vernunftkraft
Während der Kaltwetterperiode vom 16. bis zum 26. Januar 2017 trugen die 26.000 Windkraftanlagen und der auf 400 Millionen Quadratmeter angewachsene Fotovoltaik-Park Deutschlands so gut wie nichts zur Elektrizitätsversorgung unseres Landes bei.

Der Totalausfall der „Säulen der Energiewende“, wie Sigmar Gabriel die wetter- und subventionsabhängigen Energiequellen nennt, war dabei keine Momentaufnahme, sondern ein über zehn Tage anhaltender Dauerzustand:

Stromerzeugung und -verbrauch laut “Agora Energiewende”


Die Großwetterlage zwang die deutschen Stromproduzenten zum Einsatz aller verfügbaren konventionellen Anlagen, um die Netzstabilität aufrechterhalten zu können. Ohne den konventionellen Kraftwerkspark und die Möglichkeit, wetterfesten Strom aus Kernkraft und Kohle (z.B. aus Tschechien und Frankreich) importieren zu können, wäre die Stromversorgung in diesen zehn Tagen extrem gefährdet gewesen. Eine Ahnung von den möglichen verheerenden Konsequenzen verleiht die Bundestagsdrucksache „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Strom-versorgung“ aus dem Jahr 2011.

Die „gesicherte Leistung“ aller Windkraft- und Photovoltaikanlagen bleibt trotz des starken Zubaus der letzten Jahre weiterhin nahezu Null. Eine Glättung der Stromeinspeisung aus Windkraftanlagen ist trotz ihrer großflächigen Verteilung über das gesamte Bundesgebiet ausgeschlossen. Ausschläge und Schwankungen steigen mit dem Zubau weiter an.
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Auf dieser Seite finden Sie Informationen der Initiative “Abstand zur Windkraft Büchenbronn” zum Thema Windkraft direkt aus Büchenbronn
sowie das Anti-Windkraftlied von Rhöner Sauwantzt:

(Hier geht es zum Video: Anti-Windkraftlied)

Mehr Wissenswertes erfahren Sie auf der Seite unserer Engelsbrander Freunde sowie bei der Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik VERNUNFTKRAFT.


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